nächstes Treffen

Das nächste Treffen der Lateinamerikagruppe findet am 15.07. um 18 Uhr im Fachschaftsraum der Soziologie (Ketzerbach 11) statt.

Medien und Demokratrie in Lateinamerika

Der von der Lateinamerikagruppe Marburg herausgegebene Sammelband »Medien und Demokratie in Lateinamerika« widmet sich den politischen Neuregelungen der Medienlandschaft in Lateinamerika, heißt es in der Rezension im Neuen Deutschland
Die mit Unterstützung der Rosa-Luxemburg-Stiftung herausgegebene Publikation beleuchtet Wandel und Zusammenhänge.

Siehe online Version

Kennenlerntreffen zum Semesterstart 12.11. 20 Uhr

Die Lateinamerikagruppe Marburg (Lama)
lädt herzlich ein zum

KENNENLERNTREFFEN

am Montag den 12.11.2011, 20.00 Uhr
im Fachschaftsraum Soziologie (Ketzerbach 11, EG)

Wenn du Interesse hast uns und unsere Arbeit kennenzulernen, dann komm vorbei!

„Count – Down am Xingu II“

Film und anschließende Diskussion mit dem Produzenten Martin Kessler

Montag, 18.06. um 19.30 Uhr im Capitol-Center in Marburg.

Für die Indigenen des brasilianischen Amazonasgebietes ist der XINGU ein heiliger Fluss. Doch dieser Tage wird ihr Fluss geschändet. Der bislang völlig unberührte Riesenstrom wird umgeleitet und zu einer gewaltigen Talsperre aufgestaut – zum drittgrössten Wasserkraftwerk der Welt: „Belo Monte“. Damit das aufstrebende Schwellenland Brasilien und internationale Aluminiumkonzerne mit „billigem“ Strom aus Wasserkraft versorgt werden können. Dafür werden rund 600 qkm Urwald geflutet, über 30 000 Indigene, Flussbauern und Bewohner der Stadt Altamira zwangsweise umgesiedelt. Die Bauarbeiten haben gerade begonnen: Stihl – Motorsägen bohren sich in jahrhundertealte Urwaldriesen, Volvo – Bagger und Caterpillar – Raupen graben breite Transportpisten in den fruchtbaren Urwaldboden und verladen die Fracht in gewaltige Mercedes – LKW, die die rotbraune Erde in den Xingu kippen, um den Fluss aufzustauen. Seit Jahrzehnten laufen Indigenstämme, Bischof Dom Erwin Kräutler (Träger des alternativen Nobelpreises) und das regionale Protestbündnis „Xingu vivo para sempre“ Sturm gegen das grösste von 70 weiteren geplanten Wasserkraftwerken im Amazonasgebiet. Obwohl über ein Dutzend Prozesse gegen Belo Monte vor der brasilianischen Justiz anhängig und umweltrechtliche Genehmigungsverfahren nicht abgeschlossen sind, hat die brasilianische Präsidentin Dilma Rousseff bereits Tausende Bauarbeiter an den Xingu entsandt. Und die schaffen dort vollendete Tatsachen – auch mithilfe deutscher Unternehmen, wie wir in Brasilien erfahren. Mit „Count-Down am Xingu II“ setzen wir unsere dokumentarische Langzeitbeobachtung fort – über das drittgrösste Staudammprojekt der Welt am Xingu und seine Folgen.

Eintritt: 2 Euro (ermäßigt 1,50 Euro)

Veranstaltet von der Lateinamerikagruppe Marburg
In Kooperation mit Attac Marburg, Weltladen Marburg, Kulturelle Aktion Marburg – Strömungen e.V., Heinrich-Böll-Stiftung Hessen, Rosa-Luxemburg-Stiftung Hessen (angefragt) und AStA Marburg (angefragt)

nächstes Treffen am Montag den 11.06. um 19.00 Uhr

wir Treffen uns wie immer im Fachschaftsraum des Instituts für Soziologie in der Ketzerbach. Themen werden der Minenkonflikt in Peru sein sowie die Werbung für unsere Filmvorführung am 18.06.

„Awka Liwen“ und Gespräch mit Osvaldo Bayer

„Awka Liwen“ (dt.: Aufstand im Morgengrauen) ist ein Dokumentarfilm  über die indigene Bevölkerung Argentiniens.
Der Film erzählt die Geschichte der indigenen Bevölkerung und dem bis heute anhaltenden Konflikt um Landbesitz und -nutzung in Argentinien.
Im Zentrum des Films steht die sogenannte „Eroberung der Wüste“, die im Jahr 1879 ihren Höhepunkt erreichte. Doch das Land südlich von Buenos Aires war weder eine Wüste, noch unbewohnt, wie die europäisierte, „weiße“ Elite im 19. Jahrhundert behauptete. Stattdessen wurden während der staatlich organisierten Feldzüge die argentinischen Ureinwohner ermordet und ihres Landes beraubt, und erst dadurch konnte fruchtbares Land für eine kleine Minderheit nutzbar gemacht werden.
Vor diesem Hintergrund verknüpft der Dokumentarfilm die Vergangenheit mit der Gegenwart: So zeigt er, wie die Nutznießer der  Feldzüge, die Landoligarchie, immer wieder ihre Interessen verteidigte, ob mit Hilfe von Militärregierungen oder wie zuletzt beim Agrar-konflikt im Jahr 2008.
Mit diesem Film ist es vor allem gelungen eine Debatte um das indigene Erbe und nationale Gründungsmythen in Argentinien anzustoßen – einem Land, das sich stets als „weiß“ und „europäisch“ betrachtet hat.
Verantwortlich für das Filmprojekt ist Osvaldo Bayer, argentinischer Historiker und Menschenrechtsaktivist, der während der Diktatur (1976-1983) im Exil in der Bundesrepublik Deutschland lebte. Bayer, die Filmproduzentin Dr. Kristina Hille sowie Prof. Dr. Dieter Boris und Prof. Dr. Anika Oettler werden im Anschluss an den Film die angesprochenen Themen diskutieren.

Dienstag, den 17.01.2012
Beginn 19.00 Uhr
Technologie- und Tagungszentrum (TTZ), Softwarecenter 3, 35037 Marburg
Eintritt: an der Abendkasse 6,- € und ermäßigt 3,- €
Veranstalter: Institut für Soziologie und Zentrum für Konfliktforschung der
Philipps-Universität Marburg, ASTA Marburg, Lateinamerika Gruppe Marburg,
Weltladen Marburg, Kulturelle Aktion Marburg – Strömungen e.V. und mit
freundlicher Unterstützung der Buchhandlung Roter Stern

Lern uns kennen: Montag 20 Uhr

Die Lateinamerikagruppe Marburg (Lama)
lädt herzlich ein zum

KENNENLERNTREFFEN

am Montag den 14.11.2011, 20.00
im Fachschaftsraum Soziologie (Ketzerbach 11, EG)

Wenn du Interesse hast uns und unsere Arbeit kennenzulernen, dann komm vorbei!

Kolumbien: Vertreibung der Bevölkerung für Kohletagebau

Vortrag von Alke Jenss
Ort: Marburger Weltladen
Am: 15.06.2011 Um: 20:00 Uhr

Im kolumbianischen Nordosten liegen die größten Kohle-Tagebauminen Lateinamerikas. Auch werden dort die größten Reserven Lateinamerikas vermutet. Der Kohleabbau boomt. Weitere Lizenzen an transnationale Unternehmen unter anderen auf dem Territorium indigener Gruppen und im Nationalpark Catatumbo werden gerade vergeben. Die BewohnerInnen der Region werden dabei nicht gefragt, ihre verfassungsmäßigen Rechte missachtet. Vielmehr wurden und werden Zehntausende durch die Gewalt paramilitärischer Gruppen systematisch vertrieben. Der kolumbianische Staat erhält nur 0,4 bis 5% an Abgaben. Deutschland ist der zweitgrößte Abnehmer kolumbianischer Steinkohle. Sie wird hier in Kohlekraftwerken z.B. von e.on und EnBW verfeuert, weil sie weit billiger und schadstoffärmer ist als einheimische Steinkohle. Die Kosten tragen Andere.

Landkonflikte, Agrarproblematik und Nahrungsmittelsouveräntität in Kolumbien

Veranstaltung am Mittwoch, den 8.6. im Weltladen Marburg (Markt 7)

Großgrundbesitz und kleinste Flächen für die Subsistenzlandwirtschaft. Monokulturen für den Export versus Nahrungsmittelsouveränität der KleinbäuerInnen und der ländlichen Bevölkerung.

In Kolumbien spiegeln sich die Extreme auch im Agrarsektor wieder… (mehr…)

Viva México – Fiesta Zapatista

Fiesta Zapatista 29. April

Am 29. April wird um 20 Uhr in der Baari Bar im G-Werk der Dokumentarfilm „Viva Mexico“ gezeigt.

Anschließend wird bei der Fiesta Zapatista im Trauma gefeiert!

(mehr…)