Die Lateinamerikagruppe Marburg (Lama)
lädt herzlich ein zum
KENNENLERNTREFFEN
am Montag den 07.05.2012, 20.00
im Fachschaftsraum Soziologie (Ketzerbach 11, EG)
Wenn du Interesse hast uns und unsere Arbeit kennenzulernen, dann komm vorbei!
Die Lateinamerikagruppe Marburg (Lama)
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am Montag den 07.05.2012, 20.00
im Fachschaftsraum Soziologie (Ketzerbach 11, EG)
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„Awka Liwen“ (dt.: Aufstand im Morgengrauen) ist ein Dokumentarfilm über die indigene Bevölkerung Argentiniens.
Der Film erzählt die Geschichte der indigenen Bevölkerung und dem bis heute anhaltenden Konflikt um Landbesitz und -nutzung in Argentinien.
Im Zentrum des Films steht die sogenannte „Eroberung der Wüste“, die im Jahr 1879 ihren Höhepunkt erreichte. Doch das Land südlich von Buenos Aires war weder eine Wüste, noch unbewohnt, wie die europäisierte, „weiße“ Elite im 19. Jahrhundert behauptete. Stattdessen wurden während der staatlich organisierten Feldzüge die argentinischen Ureinwohner ermordet und ihres Landes beraubt, und erst dadurch konnte fruchtbares Land für eine kleine Minderheit nutzbar gemacht werden.
Vor diesem Hintergrund verknüpft der Dokumentarfilm die Vergangenheit mit der Gegenwart: So zeigt er, wie die Nutznießer der Feldzüge, die Landoligarchie, immer wieder ihre Interessen verteidigte, ob mit Hilfe von Militärregierungen oder wie zuletzt beim Agrar-konflikt im Jahr 2008.
Mit diesem Film ist es vor allem gelungen eine Debatte um das indigene Erbe und nationale Gründungsmythen in Argentinien anzustoßen – einem Land, das sich stets als „weiß“ und „europäisch“ betrachtet hat.
Verantwortlich für das Filmprojekt ist Osvaldo Bayer, argentinischer Historiker und Menschenrechtsaktivist, der während der Diktatur (1976-1983) im Exil in der Bundesrepublik Deutschland lebte. Bayer, die Filmproduzentin Dr. Kristina Hille sowie Prof. Dr. Dieter Boris und Prof. Dr. Anika Oettler werden im Anschluss an den Film die angesprochenen Themen diskutieren.
Dienstag, den 17.01.2012
Beginn 19.00 Uhr
Technologie- und Tagungszentrum (TTZ), Softwarecenter 3, 35037 Marburg
Eintritt: an der Abendkasse 6,- € und ermäßigt 3,- €
Veranstalter: Institut für Soziologie und Zentrum für Konfliktforschung der
Philipps-Universität Marburg, ASTA Marburg, Lateinamerika Gruppe Marburg,
Weltladen Marburg, Kulturelle Aktion Marburg – Strömungen e.V. und mit
freundlicher Unterstützung der Buchhandlung Roter Stern
Die Lateinamerikagruppe Marburg (Lama)
lädt herzlich ein zum
KENNENLERNTREFFEN
am Montag den 14.11.2011, 20.00
im Fachschaftsraum Soziologie (Ketzerbach 11, EG)
Wenn du Interesse hast uns und unsere Arbeit kennenzulernen, dann komm vorbei!
Vortrag von Alke Jenss
Ort: Marburger Weltladen
Am: 15.06.2011 Um: 20:00 Uhr
Im kolumbianischen Nordosten liegen die größten Kohle-Tagebauminen Lateinamerikas. Auch werden dort die größten Reserven Lateinamerikas vermutet. Der Kohleabbau boomt. Weitere Lizenzen an transnationale Unternehmen unter anderen auf dem Territorium indigener Gruppen und im Nationalpark Catatumbo werden gerade vergeben. Die BewohnerInnen der Region werden dabei nicht gefragt, ihre verfassungsmäßigen Rechte missachtet. Vielmehr wurden und werden Zehntausende durch die Gewalt paramilitärischer Gruppen systematisch vertrieben. Der kolumbianische Staat erhält nur 0,4 bis 5% an Abgaben. Deutschland ist der zweitgrößte Abnehmer kolumbianischer Steinkohle. Sie wird hier in Kohlekraftwerken z.B. von e.on und EnBW verfeuert, weil sie weit billiger und schadstoffärmer ist als einheimische Steinkohle. Die Kosten tragen Andere.
Veranstaltung am Mittwoch, den 8.6. im Weltladen Marburg (Markt 7)
Großgrundbesitz und kleinste Flächen für die Subsistenzlandwirtschaft. Monokulturen für den Export versus Nahrungsmittelsouveränität der KleinbäuerInnen und der ländlichen Bevölkerung.
In Kolumbien spiegeln sich die Extreme auch im Agrarsektor wieder… (mehr…)
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Am 29. April wird um 20 Uhr in der Baari Bar im G-Werk der Dokumentarfilm „Viva Mexico“ gezeigt.
Anschließend wird bei der Fiesta Zapatista im Trauma gefeiert!
In der aktuellen März-ausgabe der Zeitschrift ILA von der Informationsstelle Lateinamerika in Bonn ist unter dem Titel „Wer berichtet wie und warum?“ ein Tagungsbericht von Andreas Hetzer erschienen. Die Tagung „Los medios de los pueblos? Medien und Demokratie in Lateinamerika“ fand vom 28.-30. Januar in Marburg statt und wurde von der Lateinamerika Gruppe Marburg organisiert.
In der Märzausgabe der Lateinamerika Nachrichten werden wieder aktuelle Nachrichten und Analysen aus Lateinamerika präsentiert. Ein Hintergrundartikel zur Volksbefragung und politischen Konjunktur in Ecuador ist online verfügbar.
Über den Ablauf waren nahezu alle 100 Teilnehmenden voll zufrieden. Am Sonntag, den 30.1.2011 endete die Tagung „Los medios de los pueblos? Medien und Demokratie in Lateinamerika“ nach drei Tagen intensiver und spannender Diskussionen. Das Organisationsteam der Lateinamerika Gruppe Marburg hatte die Tagung langfristig vorbereitet, sodass das Konzept trotz zwei kurzfristiger Absagen von ReferentInnen aufging.
(mehr…)
Wer sich nicht angemeldet hat ist selbstverständlich trotzdem herzlich willkommen!
Heute beginnt die Tagung „Los medios de los pueblos? Medien und Demokratie in Lateinamerika“ um 17:30 Uhr.
Los geht es mit dem Auftaktvortrag „Medienreformen in Lateinamerika und ihre Demokratie-Potenziale. Eine theoretisch fundierte Einführung“ von Andreas Hetzer. Anschließend macht Harald Neuber in seinem Vortrag eine „Kritische Bestandaufnahme der Lateinamerikaberichterstattung deutscher Medien“.
Am Samstag Abend wird zudem ein Film über den Putsch in Venezuela 2002 und die Mitwirkung der privaten Medien gezeigt. Darin ist der Ablauf des Putsches bis zur Wiederkehr der Regierung durch massive Proteste der Bevölkerung hautnah nachzuverfolgen. Auch eine Jahrelange Hetzkampagne von privaten Medien und ein blutiger Putsch konnte den bolivarischen Prozess nicht aufhalten.
Wir freuen uns auf Euch!
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